EuGH-Urteil: Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland ist keine Beihilfe

EuGH-Urteil: Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland ist keine Beihilfe

(09.07.2026) Die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Deutschland ist keine staatliche Beihilfe und unterliegt daher nicht den strengen EU-Beihilfevorschriften. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 9. Juli 2026 in Luxemburg entschieden. Die Richter bestätigten ein entsprechendes Urteil des EU-Gerichts. Deutschland setzte sich damit in dem Rechtsstreit gegen die EU-Kommission durch.
Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Thüga, Deutschlands größtem Stadtwerkeverbund.(Bild: Thüga AG, Fotograf: Bruniecki)
Erste Statements zum EuGH-Urteil vom 9. Juli 2026
Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Thüga AG

„Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist klar: Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ist keine Beihilfe. Damit ist der Weg frei für eine zügige Verlängerung und mehr Vielfalt beim Kraftwerkszubau. Deutschland steht vor einer großen Herausforderung: Bis 2035 müssen nach den Planungen des Bundes bis zu 35,5 GW gesicherte Leistung neu entstehen. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen können einen Teil dieser Kapazitätslücke schließen. Sie stellen nicht nur gesicherte Leistung für das Stromsystem bereit, sondern nutzen den eingesetzten Brennstoff gleichzeitig zur Strom- und Wärmeerzeugung besonders effizient. Damit verbinden sie Versorgungssicherheit, Ressourceneffizienz und Klimaschutz und sind ein unverzichtbarer Baustein eines resilienten Energiesystems.

Konkret braucht es eine Verlängerung bis mindestens 2035, die Öffnung des Förderrahmens für klimafreundliche Brennstoffe sowie eine besondere Vergütung systemdienlicher Anlagen. Zugleich müssen die Fördersätze angepasst werden, sodass auch kleinere Kraftwerke unter den Bedingungen eines Kapazitätsmarkts wirtschaftlich errichtet und betrieben werden können. Denn gerade sie leisten einen wichtigen Beitrag zum notwendigen Zubau gesicherter Leistung. Zudem sollte die für Großkraftwerke geplante Beschleunigung von Verfahren auch für kleinere Anlagen gelten.

Schon heute sichern 70.000 kleinere Kraftwerke die Energieversorgung in Deutschland. In vielen Kommunen sind sie systemrelevant und bilden das Rückgrat einer dezentralen, resilienten Energieversorgung. Als Thüga haben wir uns daher frühzeitig für eine Verlängerung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes stark gemacht – nicht, um bestehende Anlagen zu erhalten, sondern weil Kraft-Wärme-Kopplung als hocheffiziente Technologie einen unverzichtbaren Beitrag zum Aufbau der künftig benötigten gesicherten Leistung leistet. Denn auch beim Kraftwerkszubau gilt: Vielfalt macht versorgungssicher.”
Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)

Auch der B.KWK begrüßt, dass in der langjährigen Streitfrage zwischen der EU‑Kommission und der Bundesregierung um die beihilferechtliche Einordnung des deutschen Kraft‑Wärme‑Kopplungsgesetzes (KWKG) mit der Urteils-Verkündung des EuGH Klarheit geschaffen wurde. „Das Urteil des EuGH stärkt die Position der Mitgliedstaaten bei der Gestaltung vergleichbarer Förderinstrumente und entspricht der Einordnung von 2024 durch das Europäische Gericht”, sagt B.KWK-Hauptgeschäftsführerin Barbara Minderjahn.

Vor zwei Jahren hatte das EU-Gerichts festgestellt, dass das KWKG keine staatliche Beihilfe darstelle. Dagegen legte die Kommission Widerspruch ein. Dieser wurde mit dem aktuellen Urteil nun zurückgewiesen. Das Gericht bestätigt die bisherige Einschätzung des B.KWK. Das gilt auch für die Wärmenetz- und Wärmespeicherung im KWKG, die anders als die BEW-Richtlinie ebenso ohne jegliche Haushaltsmittel auskommt.

Die Verlängerung und Anpassung des KWKG dürfte mit dem neuen Urteil nun deutlich einfacher werden. Das EuGH-Urteil kann nun den KWK-Ausbau durch das privatrechtlich organisierte Fördersystem der KWKG-Umlage erheblich erleichtern. Die KWKG-Umlage wird wie bisher von den Stromnetzbetreibern erhoben und an die KWK-Zuschlagberechtigten ausgezahlt.

Das Bundeswirtschaftsministerium müsse jetzt zügig einen Vorschlag zur Novelle des KWKG vorlegen, bei dem insbesondere die kürzeren Betriebszeiten von KWK-Anlagen in den Fokus rücken. Diese werden sich künftig noch weiter reduzieren, um im erneuerbaren Energiesystem der Zukunft punktgenau dann Strom und Wärme zu liefern, wenn Wind und Sonne nicht verfügbar sind. Dazu müsse auch die KWK-Ausschreibung (0,5 bis 50 MW), die zum Jahr 2026 ausgesetzt werden musste, wieder aufgenommen und das Ausschreibungssegment ausgeweitet werden.
Kerstin Andreae, Vorsitzende des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (bdew)

„Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute bestätigt: Die Förderung im Rahmen des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) ist keine staatliche Beihilfe. Das ist ein wichtiges Signal für die Energiebranche und schafft die dringend notwendige Rechtssicherheit für die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).

Mit seiner Entscheidung folgt der EuGH der Vorinstanz und widerspricht der Einschätzung der EU-Kommission, die 2021 eine Beihilfeeigenschaft angenommen und die Weiterentwicklung des KWKG unter einen beihilferechtlichen Genehmigungsvorbehalt gestellt hatte. Diese Unsicherheit ist nun ausgeräumt.

Die KWK ist eine hocheffiziente Technologie, die steuerbare Stromerzeugung und Wärmeversorgung verbindet. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit im Strom- und Wärmesektor. Rund 56 GW des deutschen Kraftwerksparks verfügen über eine Nutzwärmeauskopplung und machen damit einen erheblichen Teil der steuerbaren Erzeugungskapazitäten in Deutschland.

Jetzt muss die Bundesregierung die Weiterentwicklung des KWKG zügig in die Tat umsetzen. Ein langfristiger Investitionsrahmen und Planungshorizont sind notwendig, um die Transformation der kommunalen Strom- und Wärmeversorgung erfolgreich fortsetzen zu können. Zugleich flankiert die Kraft-Wärme-Kopplung das Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) sinnvoll beim Aufbau steuerbarer Erzeugungskapazitäten und bei der Gewährleistung von Versorgungssicherheit in den Bereichen Strom und Wärme. KWK-Anlagen werden häufig von Stadtwerken für die öffentliche Versorgung betrieben und liegen meist in unmittelbarer Nähe zu den Verbrauchsschwerpunkten, insbesondere Städten. Dort tragen sie dazu bei, vor allem Lastspitzen im Winter zu decken.

Wir brauchen jetzt schnell einen verlässlichen Rahmen. Wichtige Eckpunkte dazu haben wir in unserem Positionspapier „BDEW-Eckpunkte für eine Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes“ genannt. Hier besteht Zeitdruck: Zusagen für neue Versorgungsanschlüsse beim Wärmenetzausbau sind auf Grund der begrenzten Laufzeit des KWKG schon jetzt teilweise stark eingeschränkt. Eine rechtssichere KWKG-Verlängerung muss daher spätestens zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.”

Kraft-Wärme-Kopplung als Baustein für Energiesicherheit und kritische Infrastruktur: MdL Gießübel empfing Mitarbeiter von SenerTec im Landtag

Kraft-Wärme-Kopplung als Baustein für Energiesicherheit und kritische Infrastruktur: MdL Gießübel empfing Mitarbeiter von SenerTec im Landtag

13. März 2026

Kraft-Wärme-Kopplung als Baustein für Energiesicherheit und kritische Infrastruktur: MdL Gießübel empfing Mitarbeiter von SenerTec im Landtag

MÜNCHEN / SCHWEINFURT – Die Schweinfurter Landtagsabgeordnete Martina Gießübel und der Betriebsrat der SenerTec GmbH haben in München zu einem wegweisenden Gespräch über die Zukunft der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eingeladen.

Als Gesprächspartner aus dem Innenausschuss des Bayerischen Landtags nahm Holger Dremel, innenpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, teil. Die behördliche und sicherheitspolitische Perspektive brachte Ministerialrat Frank Unkroth aus dem Bayerischen Innenministerium ein, der als Sachgebietsleiter Katastrophenschutz über die Bedeutung resilienter Energieversorgung für den Bevölkerungsschutz sprach. Auf Seiten der SenerTec-Belegschaft waren Christian Zimmer (Betriebsratsvorsitzender und Konzernbetriebsrat), Frank Schramm und André Merz vertreten. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen die KWK-Technologie für Kommunen, Feuerwehren und andere Einrichtungen der kritischen Infrastruktur bietet – insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Änderungen im Bundes-Heizungsgesetz.

Das Gespräch machte eindrücklich deutlich, welches Potenzial in der Kraft-Wärme-Kopplung steckt. In Zeiten, in denen Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Krisenfestigkeit immer stärker in den Fokus rücken, kann KWK ein entscheidender Baustein einer zukunftsfähigen Energieversorgung sein. Das Grundprinzip ist dabei bestechend einfach: Während ein konventionelles Kraftwerk einen Großteil seiner Energie als Abwärme ungenutzt verliert, erzeugt eine KWK-Anlage gleichzeitig Strom und Wärme – und nutzt beides unmittelbar vor Ort, etwa für Heizung oder Warmwasser. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlich hoher Wirkungsgrad bei deutlich reduziertem Energieverbrauch. Hinzu kommt ein weiterer, gerade für die öffentliche Infrastruktur entscheidender Vorteil: KWK-Anlagen können auch im Falle eines Stromausfalls eine zuverlässige Versorgung aufrechterhalten – ein Aspekt, der für öffentliche Gebäude, Krankenhäuser und Feuerwehren von unschätzbarem Wert ist.

Für ein anschauliches Beispiel dieser Technologie steht die SenerTec GmbH mit Sitz in Schweinfurt. Als eines der bekanntesten und erfahrensten Unternehmen der Branche hat SenerTec mit dem System „Dachs“ eine kompakte KWK-Anlage entwickelt, die direkt im Gebäude installiert wird. Wie ein kleines Kraftwerk erzeugt ein Motor dabei Strom, während die entstehende Wärme sofort zum Heizen genutzt wird. Das Ergebnis ist eine dezentrale, unabhängige und hocheffiziente Energieversorgung – und damit ein wichtiger Beitrag zur Notfallvorsorge für Feuerwehren, Krankenhäuser, kommunale Einrichtungen und Verwaltungsstandorte.
„Unsere Beschäftigten produzieren täglich Technologie, die einen echten Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Wenn es gelingt, die neuen gesetzlichen Spielräume zu nutzen, sichern wir nicht nur Arbeitsplätze in der Region – wir leisten auch einen konkreten Beitrag zur Daseinsvorsorge“, sagt Christian Zimmer, Betriebsratsvorsitzender und Konzernbetriebsrat, SenerTec GmbH

Die geplanten Änderungen im Gebäudeenergiegesetz schaffen dafür einen günstigen Rahmen, den es nun entschlossen zu nutzen gilt. Eine breitere Etablierung von KWK-Anlagen in Kommunen, Feuerwehren und anderen Einrichtungen der kritischen Infrastruktur würde nicht nur die Versorgungssicherheit stärken, sondern auch neue Märkte erschließen – und damit Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung in und um Schweinfurt langfristig sichern.

„Als regionale Abgeordnete stehe ich an der Seite der Beschäftigten von SenerTec. Neue Märkte durch KWK bedeuten Wertschöpfung und sichere Arbeitsplätze in Schweinfurt und der Region. Gleichzeitig stärken wir damit die Resilienz unserer Kommunen und ihrer Infrastruktur“, so Martina Gießübel, Mitglied des Bayerischen Landtags.

Betriebsrat und Abgeordnete richten daher einen gemeinsamen Appell an Kommunen, Landkreise und Betreiber kritischer Infrastruktur in Bayern: Nutzen Sie die Möglichkeiten der Kraft-Wärme-Kopplung – für mehr Energiesicherheit, mehr Unabhängigkeit und eine zukunftsfeste Versorgung Ihrer Einrichtungen. Die Technologie ist ausgereift, die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbessern sich. – die Zeit zum Handeln ist jetzt.

Über den Betriebsrat der SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH: Der Betriebsrat vertritt die Interessen der Beschäftigten am Standort Schweinfurt. Er setzt sich für die Sicherung von Arbeitsplätzen, Qualifizierung und eine nachhaltige industrielle Perspektive des Standorts im Sinne einer sozialverträglichen Transformation ein.

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Mit steigenden Strompreisen und dynamischen Tarifen werden Blockheizkraftwerke (BHKW) wieder richtig spannend 💡
💚 Perfekte Ergänzung zu:
☀️ PV-Anlagen – wenn die Sonne nicht scheint
🌡️ Wärmepumpen – wenn es richtig kalt wird
⚡ Dynamischen Stromtarifen – selbst Strom erzeugen statt teuer einkaufen
Ein BHKW produziert gleichzeitig Wärme UND Strom – genau dann, wenn beides gebraucht wird.
Das steigert die Eigenverbrauchsquote, senkt Verbrauchsspitzen, entlastet das Netz und macht unabhängiger.
Gerade in Kombination mit PV + Wärmepumpe entsteht ein echtes Hybrid-Energiesystem mit maximaler Effizienz.
Wer wissen möchte, ob sich das für sein Gebäude lohnt – einfach melden
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Förderung für Ihr Blockheizkraftwerk-lassen Sie sich das nicht entgehen!

✅ Förderung für Ihr Blockheizkraftwerk, lassen Sie sich das nicht entgegen!
 Betreiber sparen Stromkosten, weil ein Teil des Stroms selbst erzeugt wird,
 Entlastung bei der Energiesteuer (für den eingesetzten Brennstoff) möglich.
 Befreiung von der Stromsteuer für den selbst erzeugten und genutzten Strom.
 Vergütung für eingespeisten Strom: Für den eingespeisten KWK-Strom gibt es den üblichen Strompreis („Baseload-Preis“)
 KWK-Zuschlag:
 Förderung für 30.000 Betriebsstunden (165.000 kWh Strom) und nicht mehr nach Jahren, egal in welchem Zeitraum

Für den Dachs 5.5

8 ct. für den eigenverbrauchten Strom in Ihrer Immobilie
16 ct. für den eingespeisten Überschussstrom ins Netz

Damit ergeben sich 2 Extreme im Förderzeitraum:
100 % Eigenverbrauch = 13.200,00 € (zzgl. Einsparung durch nicht getätigten Stromeinkauf)
100 % Einspeisung = 26.400,00 € zzgl. Einspeisevergütung derzeit ca. 9 ct.

Bei Annahme 40% Eigen zu 60 % Einspeisung ergibt dies eine KWK-Förderung von 21.120 € zzgl. Einsparung für nicht getätigten Stromeinkauf,
Einspeisevergütung und Energiesteuerrückerstattung.

Für die 20 kW-Maschine:

Förderung für 30.000 Betriebsstunden (600.000 kWh Strom) und nicht mehr nach Jahren, egal in welchem Zeitraum:

8 ct. für den eigenverbrauchten Strom in Ihrer Immobilie
16 ct. für den eingespeisten Überschussstrom ins Netz

Damit ergeben sich 2 Extreme im Förderzeitraum:
100 % Eigenverbrauch = 48.000,00 € (zzgl. Einsparung durch nicht getätigten Stromeinkauf)
100 % Einspeisung = 96.000,00 € zzgl. Einspeisevergütung derzeit ca. 9 ct.

Bei Annahme 40% Eigen zu 60 % Einspeisung ergibt dies eine KWK-Förderung von 67.200,00 € zzgl. Einsparung für nicht getätigten Stromeinkauf,
Einspeisevergütung und Energiesteuerrückerstattung.

Mehr unter www.senertec.de

Warum eine stromerzeugende Heizung (PV-Anlage für den Winter) von SenerTec?

Warum eine stromerzeugende Heizung (PV-Anlage für den Winter) von SenerTec?
Ein SenerTec BHKW („Dachs“) lohnt sich aus mehreren starken Gründen:
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⚡ 1. Hohe Gesamteffizienz durch KWK
• Der Dachs nutzt Kraft Wärme Kopplung: Er erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme auf kleinem Raum – direkt im eigenen Keller. Dadurch kann ein Gesamtwirkungsgrad von 90 % bis fast 100 % erreicht werden – im Vergleich zu großen Kraftwerken, die oft nur 40 % Strom und den Rest als Abwärme verlieren
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💶 2. Wirtschaftliche Vorteile
• Stromkosten senken: Sie produzieren preiswerten Eigenstrom und ggf. Überschuss, der gegen attraktive Einspeisevergütung verkauft wird – besonders interessant bei steigenden Strompreisen
• Steuerermäßigung: Sie können sich von der Energiesteuer entlasten lassen
• Fördermittel – z. B. KWKG, BEG, KfW – für Anschaffung und Hybridlösungen
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🏗️ 3. Qualität & Langlebigkeit – Made in Germany
• Der Dachs wird in Schweinfurt handgefertigt, besteht aus robustem Stahl und Präzisionsteilen und erreicht über 80.000 Betriebsstunden Lebensdauer
• Wartungsintervalle bis zu 11.000 Stunden, leise im Betrieb, solide Service Netzwerk mit über 1.000 Fachpartnern
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🌍 4. Umweltfreundlich & zukunftssicher
• Durch KWK wird CO₂ Emission reduziert – etwa 30–50 % weniger als bei getrennten Systemen
• Alle Modelle sind bereits „H₂ ready“ –Wasserstoff-Betrieb möglich
• Lösungen mit Biogas, Bioflüssiggas zusätzlich möglich
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🔄 5. Flexible Systemtechnik & Hybridlösungen
• Modelle von 2,9 bis 50 kW elektrisch decken von Mehrfamilienhaus, Gewerbe jeglicher Art, Pflegeeinrichtungen, Kindergarten, öffentlichen Gebäuden, Hotels etc.
• Mit dem HyPer Dachs kombiniert SenerTec BHKW und Wärmepumpe – ideal für Mehrfamilienhäuser oder Gewerbe, reduziert Gas- und Stromverbrauch zusätzlich
• Erweiterbar mit Stromspeicher und E Mobilitäts Ladestation – für mehr Unabhängigkeit .
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✅ Zusammenfassung – Was macht den Dachs besonders?
Merkmal Nutzen
KWK Hohe Effizienz, niedrige Kosten
Eigenstrom Weniger Netzstrom, Förderung durch Einspeisevergütung
Langlebig & robust Materialien, Handarbeit, Wartung durch starkes Partnernetz
Umwelt & Klima CO₂-Reduktion, zukunftssicher durch Wasserstoffoption
Flexibler Einsatz Verschiedene Größen, Hybrid mit Wärmepumpe, Integration mit Systemen

SenerTec Center Thüringen erhält Auszeichnung der Service-Qualität in Gold

SenerTec Center Thüringen erhält Auszeichnung der Service-Qualität in Gold

Im Rahmen des diesjährigen SenerTec-Service-Workshops erhielt das SenerTec Center Thüringen/Sachsen-Anhalt die Auszeichnung der Servicequalität in Gold für die ausgezeichnete Qualifikation des Kundendienstes.

SenerTec Center Thüringen/Sachsen-Anhalt unter Top Ten

Unser Team aus Thüringen/Sachsen-Anhalt hat sich sehr über die Auszeichnung gefreut. Unsere Platzierung zeigt einmal mehr, dass unsere cleveren Kunden ihre Immobilie rechtzeitig zukunftssicher umbauen.
Der Dachs, der für alle Energieträger geeignet und zu 100 % auf Wasserstoff umrüstbar ist, erzeugt Ihren Strom für Ihr Gebäude gleichzeitig bei der Wärmeproduktion. Die Nachfrage ist ungebrochen, da unsere weitsichtigen Kunden ihre Nebenkosten im Griff haben wollen.
Mehr Infos unter: www.senertec.de

Save the Date 8.4.2024 SenerTec Veranstaltung

Im letzten Jahr zur SenerTec-Präsentation kamen ca. 100 Besucher, um die Neuigkeiten rund um stromerzeugende Heizungen, die Heizung der Zukunft, neue Gesetzmäßigkeiten, Mieterstromanlagen, Hybridlösung mit Wärmepumpe, alternative Brennstoffe etc. zu erfahren.

Auch in diesem Jahr werden wir wieder diese Veranstaltung am 8.4.2024 organisieren. Planen Sie sich schon einmal den Termin 8.4.2024 15.00 Uhr bbis 19.00 Uhr Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer in Erfurt-Alach. Nähere Informationen gibt es in Kürze.

Dachs künftig auf 100% Wasserstoff umrüstbar

Dachs künftig auf 100% Wasserstoff umrüstbar
Heizen mit Wasserstoff

Dachs Blockheizkraftwerke des Anlagentyps 2.9 und 5.5 sind ab Generation 2 für die Umrüstung auf 100 Wasserstoff vorbereitet (H2-ready). SenerTec bestätigt dies in seiner Herstellererklärung und wird ein kostengünstiges Umrüstkit für den Einbau durch seine Fachpartner anbieten. (Bild: SenerTec)
(PresseBox) (Schweinfurt, 06.02.2024) Die SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH bestätigt in einer Herstellererklärung, dass ihre Dachs Blockheizkraftwerke (BHKW) des Anlagentyps 2.9 und 5.5 ab der Generation 2 für die Umrüstung auf 100 Prozent Wasserstoff vorbereitet sind. Zur Umstellung auf Wasserstoff als Energieträger wird der Hersteller ein kostengünstiges Umrüstkit anbieten, das von seinen Fachpartnern eingebaut wird. Damit ermöglicht das Unternehmen Eigentümern eine zukunftssichere Lösung im Rahmen der Anforderungen an eine nachhaltige Energieversorgung, wie sie das Gebäudeenergiegesetz (GEG) zum Ziel hat.

Bis 2045 soll der deutsche Gebäudebestand klimaneutral sein. Das neue GEG sieht daher eine schrittweise Umstellung von fossilen Energieträgern auf 100 Prozent erneuerbare Energien vor. Gasbetriebene Heizungsanlagen sollten künftig „H2-ready“, also auf den Betrieb mit Wasserstoff umrüstbar sein. Das gilt auch für Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wie den Dachs.

Bis die Kommunen ihre Kommunalen Wärmeplanungen (KWP) vorgelegt haben, gelten Übergangsfristen. Die KWP kann ein bestehendes Erdgasnetz als künftiges H2-Netz ausweisen. Sobald das Gasnetz auf Wasserstoff umgerüstet ist, müssen Gas-Heizanlagen wie der Dachs diesen dann nutzen können. Da dieser Zeitpunkt heute noch nicht klar ist, ist die H2-Readiness ein wichtiger Faktor, um die eigene Anlage sicher weiterbetreiben zu können.

In Netzgebieten, in denen kein H2-Netz geplant ist, ermöglicht der Dachs den Einsatz von Alternativen zu Wasserstoff: Ab 2029 ist nach Vorgaben des GEG ein Pflichtanteil von 15% grünes Gas, ab 2035 30% und ab 2040 60% als Beimischung zum Erd- oder Flüssiggas erforderlich, wenn der Dachs vor der Vorlage der KWP installiert wurde. Die Dachs-Anlagen lassen sich aber bereits heute zu 100% klimaneutral mit Biomethan oder biogenem Flüssiggas betreiben. Als weitere Option kombiniert die Hybridlösung HyPer Dachs das Blockheizkraftwerk mit einer Wärmepumpe, die dann 65% der Wärme im Gesamtsystem bereitstellt.

Mit dem Dachs der Generation 2 bietet SenerTec damit eine zukunftssichere Lösung, welche die Anforderungen des GEG erfüllt und eine langfristige wirtschaftliche Wärmeversorgung ermöglicht. Besonders interessant ist, dass KWK-Anlagen neben der Wärme kostengünstigen Strom erzeugen, den die Nutzer durchgängig einsetzen können, beispielsweise um die Wärmepumpe anzutreiben, eine Ladestation für Elektrofahrzeuge zu speisen und insgesamt unabhängiger vom Stromanbieter zu werden.

KWK attraktiv wie nie zuvor

KWK bleibt attraktiv
Firma SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme 16. Januar 2024 No comments
Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist in Kraft und viele Eigentümer fragen sich nun, was die neuen gesetzlichen Vorgaben für sie bedeuten. Welche wirtschaftlich sinnvollen und zukunftssicheren Möglichkeiten gibt es, wenn eine neue Heizung installiert werden muss? Welche Alternativen hat man bei älteren Bestandsgebäuden, wo die Installation einer Wärmepumpe als einzige Heizquelle oft mit erheblichem baulichem Sanierungsaufwand verbunden ist? Vor allem für Besitzer von Mehrfamilienhäusern und für Gewerbetreibende ist die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine weiterhin interessante Option.

Das GEG bringt Planungssicherheit für Eigentümer von Bestandsgebäuden hinsichtlich ihrer Energieversorgung für die nächsten Jahrzehnte. Denn nun steht fest, auch nach Vorlage der kommunalen Wärmeplanung kann eine nach dem 01.01.2024 installierte KWK-Anlage – so auch der Dachs von SenerTec – weiterhin betrieben werden. Hierzu stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, wie etwa der Einsatz von biogenen Gasen (z.B. Biomethan oder biogenes Flüssiggas) oder die Einbindung in eine Hybridlösung, beispielsweise durch die Kombination mit einer Wärmepumpe. Die aktuellen Dachse des Typs 2.9 und 5.5 Gen2 sind schon heute H2-ready und können mit 20 Vol.-% Wasserstoff betrieben werden. Sollte die kommunale Wärmeplanung einen Umbau des Erdgasnetzes auf 100% Wasserstoff vorsehen, wird von SenerTec ein entsprechendes Umrüstkit angeboten.

Versorgungssicherheit erhöhen

„Durch eine Investition in eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage hält man sich bei der zukünftigen Energieversorgung viele Möglichkeiten offen. Die Kraft-Wärme-Kopplung hat zudem das Potenzial, zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit in Deutschland beizutragen“, betont SenerTec Geschäftsführer Dr. Josef Wrobel. Strom bleibt nämlich die teuerste Energie, die gleichzeitig in immer größerer Menge benötigt wird. Die zunehmende Elektrifizierung treibt die Kosten in die Höhe und stellt das Stromnetz vor immense Herausforderungen. Wer Strom mit einem Dachs selbst erzeugt, kann zum einen seine Netzanschlussleistung reduzieren und so dazu beitragen, dass eine kostspielige Verstärkung des Stromanschlusses nicht nötig wird. Zum anderen liefert die KWK-Anlage bei Netzengpässen noch ausreichend eigenen kostengünstigen Strom für Wärmepumpe und E-Ladestationen, was den wirtschaftlichen Nutzen und die Versorgungssicherheit für die Besitzer signifikant erhöht.

Fördermöglichkeiten nutzen

Somit bietet sich für Großverbraucher wie Besitzer von Mehrfamilienhäusern und Gewerbetreibende eine zukunftssichere Lösung, für die es überdies lukrative Fördermöglichkeiten gibt. Bei der Wärmepumpe greift die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), der Dachs fällt unter das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). So lassen sich Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Klimaschutz bezahlbar vereinen.
Über die SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH

SenerTec ist Marktführer im Bereich der Blockheizkraftwerke (BHKW) bis 20 kW elektrischer Leistung für Gewerbe- und Privatgebäude. Mit dem Dachs vertreibt das Unternehmen Europas beliebteste Mini-KWK-Anlage und hat bereits über 40.000 dieser Systeme verkauften. Innovation steht stetig im Fokus: Neuestes Mitglied der Dachsfamilie ist der HyPer Dachs, der KWK- und Wärmepumpentechnologie harmonisch vereint. Die im März 1996 in Schweinfurt gegründete SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH ist europaweit tätig und beschäftigt heute rund 125 Mitarbeiter. Der Vertrieb erfolgt über ein flächendeckendes, bundesweites Partnersystem.

Weitere Informationen: www.senertec.de
Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH
Carl-Zeiss-Straße 18
97424 Schweinfurt
Telefon: +49 (9721) 651-0
Telefax: +49 (9721) 651-272