Preisträger Dachs-Award 2021- Gewerbe- Ohra Energie Fröttstädt

Im Jahr 2020 wurde der Dachs Award erstmalig von der SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH in drei verschiedenen Kategorien aufgrund der Corona-Situation erst im Jahr 2021 verliehen. Ausgezeichnet werden Projekte mit den innovativsten und interessantesten KWK-Lösungen, die mit einem Dachs-Gerät entstanden sind.

Die Ohra Energie wurde in der Kategorie Gewerbe mit dem 1. Platz geehrt.

Die TU-Dresden untersuchte in Zusammenarbeit mit der Ohra Energie die Erprobung und Demonstration einer neuartigen Systemlösung zur sommerlichen Raumkühlung unter besonderer Berücksichtigung von Energieeffizienz und Praxistauglichkeit im Rahmen eines Forschungsprojektes.

Die Umsetzung erfolgte durch die Nutzung der Abwärme des Dachs zur Kältebereitstellung in den Sommermonaten. Er produziert ganzjährig Strom, während seine Abwärme im Winter und im Sommer für die Erzeugung eines angenehmen Raumklimas genutzt wird. Der zusätzliche Aufwand zur Kältebereitstellung, im Vergleich zu anderen Kälteerzeugern, wird deutlich reduziert.

Am 11. Mai 2021 wurden bereits die Gewinner bekanntgegeben. Coronabedingt wurde die Übergabe des Preises nun im Rahmen einer firmeninternen Vertriebstagung in Schweinfurt nachgeholt.

Strompreis-Explosion? Warum Dachs-Betreiber profitieren…

Strompreis-Explosion?
# # # # # Warum Dachs-Betreiber jetzt profitieren!
Den Gaspreis sollten Dachs-Besitzer immer im Zusammenhang mit den steigenden Strompreisen betrachten:
Der Preis für Strom ist in den letzten 10 Jahren mit rund 30 % deutlich stärker gestiegen als der für Gas. Insgesamt ist die Gaspreisentwicklung in den letzten 10 Jahren mit einem Anstieg von insgesamt nur 6 % vergleichsweise stabil. Den derzeit stärker ansteigenden Gaspreisen werden weiter steigende Strompreise folgen.

Wer sich für ein “gewöhnliches” Heizsystem entscheidet, muss für seinen Strom dann trotzdem noch zahlen. Einige Heizungen verbrauchen sogar zusätzlich Strom. Hier gewinnt, wer auf eine hocheffiziente und innovative Energielösung wie den Dachs setzt, die den Brennstoff dank extrem hoher Wirkungsgrade maximal ausnutzt und darüber hinaus auch den eigenen Strom produziert.

Der Strompreis ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen: 2010 lag er noch bei durchschnittlich 23,69 Cent pro Kilowattstunde, im Oktober 2021 bereits bei durchschnittlich 31,38 Cent pro Kilowattstunde. Das ist eine Preissteigerung von mehr als 30 % in etwas mehr als 10 Jahren. Und diese Entwicklung geht zügig weiter:

Dachs Besitzer haben das schon früh erkannt – so sind sie von der Strompreisentwicklung auch in Zukunft weitgehend unabhängig. In Zeiten wie diesen profitieren Sie von der Investition in einen Dachs ganz besonders:
Ihr Dachs produziert Ihren eigenen Strom dezentral und kostengünstig beim Heizen – und durch die steigenden Preise der Stromversorger erzielen Sie im Vergleich nun eine deutlich verbesserte Einsparung.
Sie verdienen am Strom, den Sie ins öffentliche Netz einspeisen – und auch Ihre Vergütung wird höher, weil die Börsenpreise steigen.
Mit Ihrem Dachs profitieren Sie außerdem von attraktiven Förderungen, sind von der Energiesteuer entlastet und steigern durch Bestnoten im Energieausweis ganz nebenbei den Wert Ihrer Immobilie.

Gerne ermitteln wir mit Ihnen persönlich eine optimale Energielösung, die sich wirklich in Ihrer Immobilie lohnt. Sprechen Sie ganz unverbindlich mit uns – wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung! Ihr SenerTec Center Thüringen 03628 5870200;
info@senertec-thueringen.de

Die SenerTec-Brennstoffzelle- das lohnt sich!

Der Dachs 0.8 von SenerTec

Heizen mit Brennstoffzellen ist energieeffizient und wird deshalb besonders vom Bund belohnt.

Zum 1. Februar 2021 hat sich das Förderprogramm 433 der KfW sogar noch einmal verbessert: Nie war es einfacher und finanziell attraktiver, sich für innovative Energieerzeugung wie mit dem Dachs 0.8 von SenerTec zu entscheiden.

Der Dachs 0.8 mit moderner Brennstoffenzellentechnik ist „der Stromerzeuger, der auch wärmt“. Die KWK-Anlage erzeugt eine niedrige thermische Leistung von 1.100 W und eine elektrische Nennleistung von 750 W. Damit eignet er sich ideal im Einfamilienhaus, das sich CO2-reduziert mit Wärme und Strom versorgt.

Für den Dachs 0.8 wird ein PEM-Brennstoffzellen-Heizgerät verwendet, dessen Leistungsdaten perfekt zum Ein- und Zweifamilienhaus passen. Dies geschieht, indem Wasserstoff und Sauerstoff miteinander reagieren. Das Ergebnis der chemischen Reaktion ist Wasser. Bei der Umwandlung entstehen Strom und Wärme. Als Wasserstofflieferant dient Erdgas.

Wegen seines hohen Effizienzstandard von A+++ fallen die Heizkosten besonders niedrig aus.

Funktionswiese einer Brennstoffzelle

Das Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ (433) der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Erwerb von Heizungen mit Brennstoffzellen in Wohngebäuden. Der Zuschuss setzte sich bisher aus einem Festbetrag von 5.700 Euro und einem variablen Bonus (Zusatzförderung), abhängig von der elektrischen Leistung der Brennstoffzelle, zusammen.

Für den Dachs 0.8 von SenerTec bedeutete das bislang einen Gesamtbetrag von 9.300 Euro. Dieser Zuschuss wurde zum 1. Februar auf insgesamt 11.200 Euro erhöht.

Weniger Aufwand, schnellere Auszahlung

Die KfW-Förderung ist allerdings nicht mehr wie bisher mit dem KWKG-Zuschlag für KWK-Anlagen bis 2 kWel kumulierbar, womit eine Einmalzahlung von 1.800 Euro für KWK-Anlagen bis 2 kWel entfällt.

„Auch wenn die Höhe der Förderung insgesamt nur geringfügig angestiegen ist, stellen die Veränderungen doch eine deutliche Verbesserung für Dachs Betreiber dar“, erklärt Andre Merz, Experte für Energierecht bei SenerTec.

„Zukünftig muss nur noch ein Förderprogramm beantragt werden, das heißt: deutlich weniger Aufwand, und das Geld gibt es dafür wesentlich schneller, da die beihilferechtliche Überprüfung entfällt.“

Besonders attraktiv am KfW 433 Programm im Vergleich mit anderen Programmen ist, dass der Zuschuss zur Brennstoffzelle nicht nur im Bestandsbau, sondern auch im Neubau gilt.

Sichern Sie sich die aktuelle Herstellerprämie über 1.190,00 € für die SenerTec-Brennstoffzelle Dachs 0.8

Vollgas mit dem Dachs von SenerTec

SenerTec

Heinz-Harald Frentzen, der ehemalige Formel-1-Vizeweltweister, setzt privat und in seinem Fünf-Partien-Mietshaus auf den Dachs aus dem Hause SenerTec.

Heinz-Harald Frentzen, der ehemalige Formel-1-Vizeweltweister, setzt privat und in seinem Fünf-Partien-Mietshaus auf den Dachs aus dem Hause SenerTec.
Ex-Formel-1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen setzt auf die Kraft-Wärme-Kopplung

Über einen prominenten Dachs-Betreiber freut sich SenerTec. Der ehemalige Formel-1-Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen hat sein Mehrfamilienhaus in Mönchengladbach mit dem Dachs 5.5 von SenerTec ausgestattet.

Der Dachs Gen2: Ein bewährtes System mit innovativer Technik. Mehr als 37.000 Dachse hat SenerTec seit 1996 produziert.

Der Dachs Gen2: Ein bewährtes System mit innovativer Technik. Mehr als 37.000 Dachse hat SenerTec seit 1996 produziert.

Für den Dachs sprachen für Frentzen ökologische und ökonomische Gründe. Und die Erfahrung. Denn in seinem Wohnhaus bei Düsseldorf erzeugt schon seit Jahren ein Dachs Strom und Wärme. Sogar in Kombination mit einer PV-Anlage.

„Ich bin ein Technik-Enthusiast und möchte nachhaltig produzierten Strom nutzen. Da ich mit der Leistung des Dachs zufrieden bin, war klar, dass er auch in mein Mietshaus kommen wird“, sagt er.

In seinem Wohnhaus steht ein Dachs der ersten Generation. In seinem Fünf-Parteien-Mietshaus arbeitet nun ein Dachs Gen2. Er ist effizienter, mit 48 dB(A) noch leiser, hat ein höheres Wartungsintervall, arbeitet in drei Leistungsstufen und ist sicher an die IT in Schweinfurt angebunden. So gelangen Servicemeldungen schnell vom Dachs zum Techniker.

Er leistet elektrisch bis zu 5,5 kW und thermisch bis zu 14,8 kW. Deshalb ist der Dachs 5.5 Gen2 die ideale Lösung für Mehrfamilienhäuser, Hotels, Gewerbebetriebe, soziale Einrichtungen usw.

Der Pufferspeicher wird von einem Mitarbeiter des SenerTec Centers Heek für den Anschluss vorbereitet.

Der Pufferspeicher wird von einem Mitarbeiter des SenerTec Centers Heek für den Anschluss vorbereitet.

„Ich überlege, hinter dem Haus Garagen mit Ladestationen für E-Autos zu bauen“, sagt Frentzen. Auch dabei will der Elektro-Pionier mit SenerTec zusammenarbeiten, die auch Ladesäulen und Stromspeicher anbieten. Schon 2008 konzipierte er einen Sportwagen zu einem Hybridrennwagen um. Als erster Fahrer der Welt fuhr er auf dem Nürburgring mit Elektro-Antrieb.

Neben dem Klimaschutz blickt Frentzen auch auf staatliche Zuschüsse. Für die Einspeisung des nicht benötigten Stroms ins öffentliche Netz gibt es eine Vergütung. Auch für den selbst verbrauchten Strom erhält der Betreiber 4 ct/kWh. Von der Energiesteuer (5,5 ct / m3 Erdgas) ist der Dachs befreit und von der BAFA gibt einen Investitionszuschuss. Auch ein günstiger KfW-Kredit ist möglich. Deshalb ist die KWK bei Sanierung und im Neubau eine gute Wahl. Zudem unterstützen die 30 deutschen SenerTec-Center die Kunden bei technischen Fragen und in den Anmeldeprozessen.

„Mit dem Dachs müssen meine Mieter und ich nicht mehr die stetig steigenden Strompreise im Auge behalten. Wir produzieren unsere eigene Energie und Wärme, verringern den CO2-Ausstoß und tragen damit zum Klimaschutz bei. Zudem bringt das Mini-BHKW auch noch finanzielle Vorteile mit sich. Besser geht es nicht“, meint Frentzen.

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Passende Produktserie

Dachs BHKW zur  Erzeugung von Strom und Wärme (KWK)
Dachs BHKW zur Erzeugung von Strom und Wärme (KWK)

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kombiniert Wärme- und Stromproduktion und macht unabhängiger vom Energieversorger und damit von steigenden Energiekosten. SenerTec bietet mit dem Dachs BHKW ausgereifte Lösungen für Privathäuser, Gewerbebetriebe, Mehrfamilienhäuser oder kommunale Gebäude.

Förderung für Strom aus dem SenerTec Dachs wird verdoppelt!

Änderungen für KWK-Anlagen beschlossen!
Die Förderung für Strom aus KWK-Anlagen wie dem Dachs wird verdoppelt. Der Förderzeitraum wird aber auf 30.000 Stunden halbiert. Die Regelung gilt rückwirkend für alle Neuanlagen ab 2020.

 

Am Freitag, den 03. Juli, haben der Deutsche Bundestag und der Bundesrat über das Kohleausstiegsgesetz, welches im Artikel 7 die Änderungen zum KWK-Gesetz (KWKG 2020) enthält, abgestimmt.

Neue Mini-KWK-Anlagen erhalten doppelt so hohe KWK-Zuschläge.

8 ct für Eigenverbrauch und 16 ct für Einspeisung zzgl. Einspeisevergütung und Energiesteuerrückerstattung!

 

Alle neu in Dauerbetrieb gegangene und kommende Mini-KWK-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 50 kW erhalten nun doppelt so hohe KWK-Zuschläge. Je Kilowattstunde sind dies 8 Cent/kWh für KWK-Strom, der außerhalb des Netzes der allgemeinen Versorgung verwendet wird – also z. B. für die Eigenversorgung oder Mieterstrom innerhalb einer Kundenanlage. Für die in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeiste KWK-Strommenge beträgt der KWK-Zuschlag sogar 16 Cent/kWh (statt vormals 8 Cent/kWh).

Die eigenständigen Fördersätze für KWK-Strom aus Mini-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 50 Kilowatt werden in einem neuen § 7 Absatz 3a KWKG eingeführt. Die Änderung steht im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Reduzierung der Förderdauer der Mini-KWK-Anlagen in § 8 Absatz 1 KWKG von bislang 60 000 Vollbenutzungsstunden auf 30 000 Vollbenutzungsstunden.

Daher ändert sich an der Höhe der Gesamtförderung für Mini-KWK-Anlagen bis 50 kW nichts. In vielen Fällen wird sich die Amortisationszeit allerdings deutlich verkürzen.

Beschränkung der jährlich geförderten Vollbenutzungsstundenanzahl

 

Mit der Neufassung von § 8 Absatz 4 KWKG wird die bislang im Kabinettentwurf vorgesehene unterjährige Begrenzung der förderfähigen Vollbenutzungsstunden gleitend über einen Zeitraum von vier Kalenderjahren gestreckt. Damit folgt der Wirtschaftsausschuss dem Vorschlag des KWKG-Evaluierungsberichtes. Demnach soll der Zuschlag in den Kalenderjahren 2021 und 2022 für bis zu
5 000 Vollbenutzungsstunden, in den Kalenderjahren 2023 und 2024 für bis zu 4 000 Vollbenutzungsstunden und erst ab dem Kalenderjahr 2025 für bis zu 3 500 Vollbenutzungsstunden gezahlt werden. Für das Jahr 2020 existiert keine Beschränkung des Förderzeitraums. Diese Regelung gilt gemäß § 35 KWKG 2020 für alle KWK-Anlagen mit festen Zuschlagssätzen, also außerhalb der Ausschreibungen, sofern die KWK-Anlage nach dem 31.12.2019 in Dauerbetrieb gegangen ist. Für die Änderungen des § 7 Absatz 3a und § 8 Absatz 1 und 4 KWKG bedeutet dies, dass für Anlagen bis 50 kW der erhöhte Fördersatz nach § 7 Absatz 3a KWKG rückwirkend für das gesamte Kalenderjahr 2020 zu gewähren ist, sich aber im Gegenzug die förderfähigen Vollbenutzungsstunden für diese Anlagen von 60.000 auf 30.000 reduzieren und damit die Förderung früher endet. Einer Anpassung der entsprechenden Zulassungsbescheide durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bedarf es nicht, da die Ausweisung der Förderhöhe und Förderdauer in den Zulassungsbescheiden rein deklaratorische Wirkung entfaltet.

Befreiung von der Meldepflicht bei negativen Strompreisen

 

Betreiber von Mini-KWK-Anlagen bis 50 kW werden von der Meldepflicht der KWK-Strommenge zu Zeiten negativer Strompreisen befreit.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch

über diese erfreulichen Entwicklungen.

 

Nutzen Sie die erhöhte AFA zur Investitionsunterstützung

Neue Corona-Sonderregelung für eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AFA) mit dem Faktor 2,5 der derzeit geltenden AfA und maximal 25 % pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 (25 % 2020 und 25 % 2021).

 

Damit unterstützt die Bundesregierung nochmals Ihre Investitionen zu den bereits sehr hohen Förderungen für Blockheizkraftwerke.

 

Nutzen Sie die finanzielle Unterstützung zum Kauf einer stromerzeugenden Heizung.

 

Wir beraten Sie gern!

 

B.KWK Mitgliederrundschreiben 20/2020

 

ZUR INFORMATION

 

 

Informationen zum Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz
11.06.2020 / HF|CHS

Liebe Mitglieder,

 

zur Bekämpfung der Corona-Folgen und Stärkung der Binnennachfrage haben die Fraktionen von CDU und SPD das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz auf den Weg gebracht.

 

Wir haben für Sie als KWK-Verband die wichtigsten zwei Passagen herausgenommen und an einem Beispiel dargestellt:

 

A) Änderung des Einkommensteuergesetzes (Artikel 1 §7 Abs. 2)

 

§ 7 Absatz 2 wird wie folgt gefasst:

„(2) Bei beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die nach dem 31. Dezember 2019 und vor dem 1. Januar 2022 angeschafft oder hergestellt worden sind, kann der Steuerpflichtige statt der Absetzung für Abnutzung in gleichen Jahresbeträgen die Absetzung für Abnutzung in fallenden Jahresbeträgen bemessen. Die Absetzung für Abnutzung in fallenden Jahresbeträgen kann nach einem unveränderlichen Prozentsatz vom jeweiligen Buchwert (Restwert) vorgenommen werden; der dabei anzuwendende Prozentsatz darf höchstens das Zweieinhalbfache des bei der Absetzung für Abnutzung in gleichen Jahresbeträgen in Betracht kommenden Prozentsatzes betragen und 25 Prozent nicht übersteigen. Absatz 1 Satz 4 und § 7a Absatz 8 gelten entsprechend. Bei Wirtschaftsgütern, bei denen die Absetzung für Abnutzung in fallenden Jahresbeträgen bemessen wird, sind Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung nicht zulässig.“

 

Hier besteht, wie schon in den Jahren 2009 und 2010, die Möglichkeit einer degressiven Abschreibung. Der Abschreibungszeitraum verändert sich dadurch nicht, sondern es besteht die Möglichkeit, in den Anfangsjahren statt wie bei der linearen Abschreibung (i.d.R. 10 % auf 10 Jahre) bis zu 25 % vom jeweiligen Restwert anzusetzen (degressiv).

Beispiel: Bei einem beweglichen Wirtschaftsgut des Anlagevermögens betragen die

Anschaffungskosten 40.000 € (z.B. KWK)

 

  Lineare Abschreibung (i.d.R. 10 Jahre):
über 10 Jahre 10 % linear verteilt
Degressive Abschreibung
1. Jahr 10% von 40.000 € = 4.000 € 25% von 40.000 € = 10.000 €
2. Jahr 4.000 € 25% von (40.000 € – 10.000 €) = 7.500 €
3. Jahr 4.000 € 25% von (30.000 € – 7.500 €) = 5.625 €
4. Jahr 4.000 € 25% von (22.500 € – 5.625 €) = 4.218 €
Zwischenbilanz nach 4 Jahren:
  Restwert von 24.000 € Restwert von 12.657 €
Nach 10 Jahren ist der Restwert sowohl bei der linearen als auch bei der degressiven Abschreibung null.
Beispiel 5. – 10. Jahr 4.000 € jedes Jahr

bei der linearen Abschreibung

5.- 10. Jahr 2.109 € jedes Jahr (Übergang von degressiv in linear)

 

 

B) Änderung des Umsatzsteuergesetzes (Artikel 3)

 

§ 28 Absatz 1 und 2 wird wie folgt gefasst

‚(1) § 12 Absatz 1 gilt vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 in folgender Fassung:

„(1) Die Steuer beträgt für jeden steuerpflichtigen Umsatz 16 Prozent der Bemessungsgrundlage (§§ 10, 11, 25 Absatz 3 und § 25a Absatz 3 und 4).“

(2) Der Satzteil vor § 12 Absatz 2 Nummer 1 gilt vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 in folgender Fassung: „Die Steuer ermäßigt sich auf 5 Prozent für die folgenden Umsätze:“‘

 

Hier wird Bezug genommen auf die Reduzierung der Umsatzsteuer von derzeit 19 % auf 16 % bzw. 7 % auf 5 %. Das bedeutet bei einem Nettopreis inkl. Einbau einer KWK von z.B. 40.000 €, das statt 7.600 € (19 %) nur noch 6.400 € (16 %) Umsatzsteuer zu zahlen sind, und entspricht einer Einsparung von 1.200 € für den Privatkunden.
(Falls auf der Rechnung noch eine Umsatzsteuer von 19 % ausgewiesen ist, muss auf Begehren des Privatkunden die Umsatzsteuer auf 16 % reduziert werden, wobei sich der Gesamtbetrag dann auch minimiert).

 

PS: Der § 111 Vorläufiger Verlustrücktrag für 2020 stellt nur eine Stundung der Steuerschulden dar. Die Voraussetzung für die Anwendung des § 111 ist, dass die Vorauszahlungen für den Veranlagungszeitraum 2020 auf null Euro herabgesetzt wurden. Dies kann man mit einem Formular (im Finanzamt erhältlich) beantragen.

 

Bitte beachten Sie, dass der B.KWK keine Rechtsauskünfte erteilen und keine Einzelfallberatungen vornehmen darf, sondern nur allgemeine Auskünfte gibt. Unsere Hinweise sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jegliche Haftung für die Richtigkeit ist dennoch ausgeschlossen.

 

Mit schönen Grüßen aus Berlin-Mitte

______________________________________________

Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)

Robert-Koch-Platz 4

10115 Berlin

Tel.:  +49 30 2701 9281‑10

Fax:  +49 30 2701 9281‑99

info@bkwk.de

www.bkwk.de

 

 

 

Blaue Energie – Weitere Informationen zu erhalten Sie unter: https://www.bkwk.de/blaue-energie/

 

KWK – Partnerin der Erneuerbaren Energien!

______________________________________________

Präsident: Claus-Heinrich Stahl

 

Amtsgericht Charlottenburg

VR-Nr.: 31038 B

 

B.KWK-Newsletter bestellen: https://www.bkwk.de/aktuelles/newsletter/

Machen Sie auch die Stromkosten kaputt? Das muss nicht sein, produzieren Sie Ihren eigenen Strom direkt vor Ort

Rüsten Sie unkompliziert eine stromerzeugende Heizung auch in Ihrer Immobilie nach. Der Dachs, das Mini-Blockheizkraftwerk von SenerTec, produziert beim Heizen gleichzeitig wertvollen Strom. Unsere Anlagen werden staatlich hoch gefördert, Sie erhalten weiterhin eine Einspeisevergütung für den Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen und erhalten zudem noch die Energiesteuer zurück. Zögern Sie nicht, uns anzurufen. Wir beraten Sie gern!
SenerTec Center Thüringen; Tel. 03628 5870200; E-mail:info@senertec-thueringen.de

Steuern Sie dagegen-erzeugen Sie Ihren eigenen Strom mit einem SenerTec BHKW

Veröffentlichung in der “Thüringer Allgemeine” vom 16.10.2018

Strom teurer trotz weniger Umlage

Neue Abgabe für Offshoreanschluss

Berlin: Deutschlands Verbraucher müssen sich auf steigende Strompreise einstellen-obwohl die Umlage von Wind- und Solarkraftwerke für 2019 sinkt. Diese Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müssen alle mit ihrer Stromrechnung zahlen. Weil die Umlage nur ein Bestandteil des Strompreises ist und andere wohl teurer werden, werden die Verbraucher 2019 mehr für Strom bezahlen.

Die EEG-Umlage sinkt von 6,79 auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Strom, wie die vier großen Netzbetreiber in Deutschland, 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW, berichten. Sie hatten die Umlage wie jedes Jahr neu kalkuliert. Sie macht etwa ein Viertel des Strompreises von derzeit durchschnittlich 29,44 Cent aus, den die Privathaushalte und die meisten Firmen bezahlen.

Allerdings wird es 2019 auch eine neue Umlage geben: die Offshore-Netzumlage. Ihre Höhe gaben die Netzbetreiber mit 0,416 Cent pro kWh an. Sie soll die Anbindung der Windparks auf See ans Stromnetz finanzieren. Der Posten ist höher als die Einsparung bei der EEG-Umlage von 0,385 Cent. Allein dadurch wird die Stromrechnung teurer. Die Offshore-Kosten waren bisher nicht gesondert ausgewiesen, aber mit eingepreist.

Insgesamt würden die Stromrechnungen der privaten Konsumenten 2019 eher leicht höher als niederiger ausfallen, schätzen das Vergleichsportal Verivox und der Verband der Energieunternehmen. (koch)

Sprechen Sie mit uns, wir finden auch für Sie eine geeignete Lösung, Ihren Strom zu großen Teilen selbst zu erzeugen.

SenerTec Center Thüringen, Ernst-Minner-Straße 15, 99310 Arnstadt, Tel: 03628 5870200, e-mail: info@senertec-thueringen.de, www. senerteccenter.com

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